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<pre>Die Hessen reisen mit einer Serie von drei Bundesliga-Siegen am Stück an.  <p> Dass die nach dem frühen Rückstand erforderlich gewordene Aufholjagd nach 90 Minuten ergebnislos abgebrochen werden musste, ist mit Blick auf die ohnehin geklärten Verhältnisse aber allenfalls für den VfB Stuttgart ärgerlich, den der Frankfurter Sieg teuer zu stehen kommen dürfte.  <p>  Insgesamt fünfmal standen sich Bayern und Leipzig bereits gegenüber: In der Bundesliga haben die Münchener mit 3:1 an Siegen die Nase vorne. Und auch im Pokal behielt der FCB im einzigen Duell die Oberhand. <p> Als viel bedeutsamer könnte sich stattdessen die Tatsache erweisen, dass sich Mainz zuletzt als ein Mentalitätsmonster erwies — was von den Hausherren so beim besten Willen nicht behauptet werden kann. <p>  „In München sahen wir in den letzten Jahren nicht so gut aus“, musste Werner zugeben und fügte etwas verschmitzt an: „Wenn wir da erstmal mit elf Mann über die Bühne kommen, ist es auch schon ein Erfolg.“  </pre>


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<pre>Immerhin ist es mächtig ärgerlich, dass einem noch besseren Abschneiden ausgerechnet eine plötzliche Heimschwäche im Wege steht; nur dem seit vier Spielen währenden Warten auf einen Heimsieg ist es geschuldet, dass der FC stets den Sprung ins oberste Tabellendrittel verpasst.  <p> Somit sollten eigentlich die Voraussetzungen gegeben sein, um nun auch die zuletzt meist nicht sonderlich überzeugende Hertha auflaufen zu lassen; immerhin vermögen die Gastgeber selbst die vermeintliche Trumpfkarte der Berliner locker auszustechen.  <p>  So dürfte es kein bloßer Zufall sein, dass es unmittelbar nach der letzten Länderspielpause beim Spitzenspiel in Dortmund die bislang einzige Liga-Niederlage setzte. Im Oktober waren die meisten Profis auch schon vor dem Punktverlust in Frankfurt im Auftrag ihrer Heimatländer unterwegs. <p> Da die Konkurrenz aus Bremen, Hamburg und Wolfsburg in den letzten Wochen wie von Sinnen punktete, kommt die aktuelle Ergebnisdelle zu einer denkbar ungünstigen Zeit, zumal es in der Rest-Saison auch nur noch gegen zwei Teams aus dem unmittelbaren tabellarischen Umfeld geht. <p>  Mit einem Sieg gegen Nürnberg könnte Werder Bremen im direkten Vergleich mit den Oberfranken gleichziehen.  </pre> 


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<pre> Zum einen, weil die Fohlen bis zur 76. Minute mit 2:1 in Führung gelegen waren; zum anderen, weil dem späte K.o. in der 87. Minute ausgerechnet in Form eines Kopfballtreffers von „BVB-Winzling“ Raphael Gueirrero hingenommen werden musste.  <p> Dass am vergangenen Samstag die gesamte Opel Arena am gemeinsamen Strange zog, vermochte die ohnehin auswärtsschwachen Berliner entscheidend einzuschüchtern, die folgerichtig vor allem in der ersten Hälfte gar nicht richtig auf dem Platz zu stehen schienen.  <p>  Zwei Tore geschossen, am Ende aber doch verloren. Das gilt auch für die Wolfsburger, die nah dran an etwas Zählbarem gegen die Bayern waren. So aber gab es nach sechs Jahren mal wieder eine Pleite am ersten Spieltag. Eine solche gab es gegen einen Aufsteiger in der Vorsaison nicht. Da holte der VfL in vier Spielen zehn von zwölf möglichen Punkten. Überhaupt verlor er nur eines der letzten neun Duelle mit Aufsteigern (4S, 4U). <p>  Da die lange Asienreise sicherlich nicht im Sinne einer hochfokussierten Vorbereitung war, könnte es auch in der bevorstehenden Saison wieder ein paar Wochen dauern, bis der FC Bayern zu seiner gewohnten Gala-Form gefunden hat: Dies gilt umso mehr, da sich Pep Guardiola durchaus in der beneidenswert großen Vielfalt an taktischen Möglichkeiten ein bisschen zu verheddern droht. <p>  Der am Ende etwas glücklich gerettete Zähler war jedoch immer noch gut genug, um sich vorerst in der oberen Tabellenhälfte zu behaupten: Erstmals seit einem Vierteljahrhundert wird den Rheinländern nun der Zieleinlauf auf einem einstelligen Tabellenplatz in Aussicht gestellt.  </pre>


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<pre> In einem der spektakulärsten Spiele dieser Bundesliga-Saison trennte sich Stuttgart am vergangenen Spieltag auswärts von Union Berlin 4:Dabei stand das spätere Endergebnis schon zur Halbzeit fest. Damit blieb es bei nur einem Sieg der Schwaben aus den letzten mittlerweile neun BL-Partien (3U, 5N). Zu Hause gab es zuletzt fünf Ligapleiten am Stück.  <p> Sinnbildlich hierfür stehen Rückkehrer Mario Götze und Christian Pulisic, die der Partie gegen den VfL als Wegbereiter (Götze) und Schütze (Pulisic) des Führungstreffers bereits in der Anfangsphase ihren Stempel aufdrücken und die Abwesenheit DembelÃ©s rasch vergessen machen konnten.   <p> Die Wettanbieter stimmen dem Dortmund-Coach zu. Die Siegquoten für den BVB sind eindeutig. Neben der Mainzer Auswärtsmisere (Rang 15 in der Auswärtstabelle), ist Dortmund unter Stöger zu Hause ungeschlagen. <p>  Angesichts der konsequenten Sieglosigkeit muss es reichlich weltfremd wirken, dass der Klub nach dem jüngsten Remis einen gar nicht so niedergeschlagenen Eindruck hinterließ — schließlich schien das Duell gegen Werder schon so etwas wie die vorletzte Chance auf die Rettung zu sein.  <p> Nach einer recht guten ersten Halbzeit, in der der BVB die Führung durchaus ausbauen hätte können, ließ der Gastgeber zehn Minuten nach Wiederanpfiff die Zügel schleifen und zeigte einmal mehr Unsicherheiten im Spielaufbau. Hannover konnte dies aber nicht nutzen und schrammte seinerseits einige Male am 0:2 vorbei.  </pre>


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<pre> Der Druck wäre bestimmt etwas geringer, hätten die „Fohlen“ am vergangenen Spieltag das Heimspiel gegen Werder gewonnen und nicht nur Unentschieden gespielt. Aber selbst eine 2:0-Halbzeit-Führung reichte nicht für einen „Dreier“.  <p> Dass es jedoch so viel sein wird, ist doch ein wenig überraschend. Zwar hat es in Gelsenkirchen einen Umbruch gegeben, doch mittlerweile sollten die Knappen in die Spur gekommen sein. Die Champions League ist bereits recht weit entfernt und auch der Platz in der Europa League ist alles andere als sicher.  <p>  für den großen Favoriten kam der Ausrutscher im Hinspiel allerdings nicht nur wegen der eigentlich vorausgesetzten Unterwürfigkeit der Hessen überraschend; immerhin ist man es in München ganz allgemein nicht mehr gewohnt, gegen den Bodensatz der Bundesliga Rückschläge hinzunehmen. <p>  In dieser befanden sie sich allerdings auch beim letzten Aufeinandertreffen. Das fand ebenfalls in Augsburg stand. Am Ende gab es ein 1:1.  <p> Folglich müssen die Gäste nun wohl nur die Ruhe bewahren, um den vorläufigen Sprung in das gesicherte Mittelfeld anzuvisieren. Die zitternden Beine der 05er dürften dann ganz von allein dafür sorgen, dass der Hausherr dem Tabellenkeller auch weiterhin erhalten bleibt.  </pre>


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